JackQuest – The Tale of the Sword: Jetzt bei uns im Test (Nintendo Switch)
Getestet von André Müller

JackQuest: The Tale of the Sword erinnert ein wenig an die Videospielreihe „The Legend of Zelda“ und an „Super Mario“. Die Spieler bekämpfen Gegner, mit einem riesigen Schwert oder mit Pfeil und Bogen, springen, mit Hilfe von mehrfach und Wandsprüngen, durch die Level und begeben sich auf die Reise um ihre Liebe des Lebens zu retten, da diese entführt wurde. Der Redakteuer André Müller, schaute sich dieses Videospiel genauer an und berichtet nachfolgend darüber.

Alles beginnt in einer schicksalhaftenn Nacht: (Handlung)

In einer schicksalhaften Nacht nimmt diese Geschichte ihren Lauf, in der der junge Protagonist Jack die schöne Nara zu einem Waldspaziergang mit nimmt. Auf diesem Waldspaziergang wird seine Liebste, vom Ork-Schurken, Korg entführt. Der junge Jack sieht sich gezwungen Nara zur Rettung zu eilen. Der Spieler dringt in Korgs unterirdische Basis ein, wo er er auf eine seltsame Klinge stößt, die zu einem unerwarteten Verbündeten wird.

Alles beginnt in jener schicksalhaften Nacht, als die Geliebte von Jack entführt wird.

Der Spieler wird in diesem Videospiel die gähnenden Tiefen von Krogs schleimverkrusteten, verwinkelten Stützpunkt erkunden. Auf dieser Reise wird er Umgebungsrätsel lösen, Power-Ups ausfindig machen, verschiedene Waffen sammeln, unterirdische Feinde und kraftvolle Bosse herausfordern.

Der Spieler kauft auf dieser Reise eine Vielzahl von nützlichen Upgrades und Power-Ups, von strategisch platzierten Händlern. Jedoch sollte dabei drauf geachtet werden, dass die Münzen mit Bedacht ausgegeben werden, denn kostspieligere Gegenstände können auf dieser Reise sich als Lebensretter erweisen. Hier werden mächtige Waffen eingesetzt, wie Schwerter, Pfeil und Bogen,sowie auch Sprungstiefel. Der Spieler erlernt auf dieser Reise spezielle Fähigkeiten, wie Wandsprünge und Blitzgeschwindigkeit und nutzt die Macht magischer Kristalle, um einen verherenden Wirbelwind-Angriff durchzuführen. Auf dieser Reise wird der Spieler an die Videospielreihe von „Super Mario“ und von „The Legend of Zelda“ erinnert werden.

Das Videospiel JackQuest: The Tale of the Sword macht von Beginn an keinen Hehl daraus, mit einem ganz einfachen und simplen Prinzip aufzuwarten und macht mit längst bekannten Spielelemente auf sich aufmerksam. Dies muss jedoch nichts schlechtes bedeuten, sofern die Umsetzungen gelungen sind und ein wenig Eigenkreativität vorhanden ist.

Ein Schwert wie kein Anderes:

Zu Beginn dieser Rettungsmission trifft der Spieler auf ein großes sprechendes Schwert namens Kuro – welches zu einem unverhofften Verbündeter wird. Schnell stellt es sich raus, dass es sich bei diesem riesen Schwert um kein normales Schwert handelt. Der selbe Schurke, der die Liebste entführt hat, hat auch Kuro in diesem Schwert eingesperrrt. Nach einem kurzen Dialog nehmen die Spieler Kuro mit auf diese Reise, um Naro zu retten und den Fluch zu brechen. Kuro wird dem Spieler, auf der Reise, Hinweise geben. Ab diesem Treffen wird der Spieler dieses Schwert mit sich führen und seine Feinde, sowie auch Gegenstände damit zerstören. Es ist der Beginn einer neuen digitalen Freundschaft.

Münzen, Feinde und Bosse:

In diesem Videospiel kann der Spieler Münzen sammeln, um diese im Shop, welche an verschiedenen Stellen platziert sind, gegen Upgrades oder Power-Ups einzutauschen. Diese Münzen verdient sich der Spieler durch das Besiegen der Feinde, die sich Jack in den Weg stellen. Zusätzlich kann der Spieler die Münzen auch unter Kisten finden, so wie in geheimen Orten, die der Spieler durch gründliches Erkunden der Umgebung entdecken kann.

Die Bosse bieten dem Spieler eine gute Herausforderung.

Dieses Videospiel bietet eine abwechslungsreiche Vielfalt an verschiedenen Gegnern, wie schleimige Kreaturen, Spinnen, die von der Decke herunter und hinauf krabbeln, fliegende Fledermäuse oder auch riesige Bienen. Je nach Art der Gegner werden mehre Schwerttreffer benötigt. um diese Gegner zu beseitigen. Neben normalen Gegnern, warten auch herausfordernde Bossgegner auf die Spieler, um bezwungen zu werden, wie eine riesige grüne Schleim-Kreatur. Hier fordert das Videospiel von den Spielern eine gut ausgedachte Taktik, um diese zu besiegen, andererseits wird hier der GameOver Bildschirm des öfteren erscheinen. Schön zu sehen ist, dass hier, bei diesen Endbossen, eine passende Balancing zwischen Ehrgeiz und Frust gefunden wurde. Die Kämpfe fallen meistens fair und lösbar aus, aber besitzen dennoch einen guten Grad an Herausforderung für die Spieler.

In diesem Videospiel gilt es verschiedene, platzierte Fallen zu umgehen, andererseits bezahlt der Spieler mit Lebensenergie oder gleich mit deinem Leben, wodurch Jack´s Liebste niemals mehr gerettet werden kann. Es besteht keine Frage, der Spieler wird auf jeden Fall Spaß haben, die Feinde nieder zu metzeln, Münzen zu erhalten und versteckte Orte, durch das gründliche Untersuchen, zu entdecken. Die Gegner, sowie auch die Bose, sind liebe voll gestaltet. Jedoch werden Spieler, die sich dabei etwas Neues wünschen an dieser Stelle enttäuscht, denn alles was dieses Videospiel bietet, wurde schon abermals in anderen Spielen erlebt. Schade, denn Potenzial hat dieses Videospiel aller Male. Eine eigene Note und eigene Kreativität und Innovationen hätten diesem Videospiel sicher gut getan. Es bleibt aber zu erwähnen, dass die Umsetzungen in JackQuest sehr solide sind und keine Fehler aufweist.

Überlebensrettung vom Händler:

Auf dieser Reise treffen die Spieler an verschiedenen Orten auf Händler, die bei Weitem nicht alles haben, was man vielleicht möchte, aber sie haben all das, was die Spieler auf ihre Reise benötigen. Im Angebot befindet sich z.B. Gesundheit, Fackeln oder Juwelen. Jedoch sollte bei diesem Angebot immer eines bedacht werden: Was sich der Spieler erwirbt, sollte gut durchdacht sein, denn je nach Entscheidung, kann dies das Überleben bedeuten.

Die Händler wurden an verschiedenen Punkten fair und sichtbar platziert. Keine Innovation, jedoch erweist sich dieser für sehr nützlich.

Dieser Shop wurde zwar gut durchdacht und sehr fair, an verschiedenen Orten, platziert, jedoch sind die Preise teilweise sehr übertrieben, wodurch der Spieler an seine Grenzen gelangt, beziehungsweise sich bestimmte Dinge nicht leisten kann, da er zu wenig Feinde auf seinem Weg hatte, um an die benötigten Münzen zu gelangen. Das Umgehen von Feinden oder das nicht Untersuchen von jeder Ecke, wird nicht empfohlen. Hinzu kommt das dieses Prinzip mit dem Händler nichts Neues ist, aber sich dennoch als praktisch erweist.

Humor / Abwechslung & Grafik:

Wenn dieses Videospiel etwas bietet, dann ist es ein guten Humor und jede Menge Abwechslung. Auf dem Weg zur Rettung der Liebsten trifft der Spieler immer wieder auf Schilder, die z.B. Aufschriften haben wie „Okay! hast du die Warntafel gesehen?“, „Bist du irre? Da ist ein Monster“, welche dem Spieler ein Grinsen ins Gesicht zaubern, aber zum Anderen dienen diese auch dazubei den Spannungsgrad hoch schrauben zu lassen, denn die Neugier wird geweckt. Aber nicht nur lustige Sprüche auf den Schildern finden die Spieler, auch das Schwert gibt immer wieder lustige Sprüche von sich oder stellt merkwürdige Fragen, die sich eigentlich schon von selbst beantworten. Eine Frage lautet „liebst du sie?“ Würde Jack sie nicht lieben, würde er doch nicht diese Gefahr auf sich nehmen oder?

Neben lustigen Humor bietet dieses Videospiel aber auch eine Menge Abwechslung und Funktionen für den Spieler. Weiterhin bietet das Spiel einen guten Händler, bei dem der Spieler verschiedene Items und Upgrades durchführen kann, verschiedene Waffen, wie das riesen Schwert oder Pfeil und Bogen und ein abwechslungsreiches Leveldesign. Das Leveldesign lässt für den Spieler Platz, um verschiedene Ecken und Wege zu erkunden, wobei der Spieler meist immer mit versteckten Orten oder anderen Dingen belohnt wird. Umschauen lohnt sich fast immer.

Einige Spieler werden beim Anblick der Screenshots ein Deja-Vu erleben, dies ist jedoch nicht verwunderlich. Dieser verwendete Stil des Videospieles, hinsichtlich der Grafik, ist durchaus in den letzten Jahren in Mode gekommen, insbesondere bei kleineren Indie-Studios / Indie-Games. Es macht den Eindruck, dass diese simple gehaltene Retro-Optik die Entwickler für sich entdeckt haben. Ein Experiment seitens der verantwortlichen Entwickler des Videospieles wurde nicht gefunden, hier wurde längst bestehendes einfach übernommen, um damit selbst eine solide Nummer abzugeben. Von einer Innovative ist hier nicht die Rede, aber es bleibt zu erwähnen, dass dieses Videospiel dennoch sehr stimmig gestaltet wurde.

Fazit von André Müller:

JackQuest: The Tale of the Sword ist ein Videospiel welches auf der einen Seite eine solide Umsetzung bietet, aber auf der anderen Seite sich komplett auf bereits lange vorhandene, aus anderen Videospielen bekannte, Elemete beruht und sich bedient. Innovationen werden hier komplett gestrichen, was bereits bei der Geschichte / Handlung beginnt, weiter geht es übers Gameplay und endet bei der Grafik. Es macht Spaß durch die Level zu springen, die Gegner zu besiegen und dafür Münzen zu erhalten, die Level zu untersuchen, um geheime Orte zu entdecken, doch reicht das wirklich aus um zu überzeugen? Diese Frage sollte jeder Spieler für sich selbst beantworten. Spieler die auf Innovationen und auf Neuheiten verzichten können und nur Spaß daran haben möchten, werden hier defenintiv auf ihre Kosten kommen, aber Spieler die Neuheiten und Innovationen erleben möchten, werden hier komplett enttäuscht. Es ist schade, denn gute Ansätze bietet dieses Videospiel und die Entwickler haben klar gezeigt, dass sie das Talent haben fehlerfreie und solide Umsetzungen zu entwerfen, schade das sie es nicht vollständig genutzt haben. Immerhin bekommen beide Seiten von Spielern ein schönen Humor, mit tollen Sprüchen, abwechslungsreiche Gegner und Bosse geboten, welche für das Auge eine Wohltat sind.

Zitat: „JackQuest: The Tale of the Sword – macht riesen Spaß zu spielen, bietet jedoch keine Innovationen und keine Neuheiten, wodurch es sich gegen andere Spiele hervorheben könnte.“

Wertung:

70 %