Quadle: Jetzt bei uns im Test (Nintendo Switch)
Getestet von André Müller

Dieses brandneue Arcade-Puzzlespiel, für die Hybrid-Konsole Nintendo Switch, vereint die Nostalgie der ikonischen Spielhallenautomaten mit einer neuen Spielmechanik. Der Redakteur André Müller hat einen genaueren Blick auf diesen Titel geworfen und berichtet nachfolgend, wie sich dieses Videospiel spielen lässt und ob es wirklich die grauen Zellen der Spieler fordert.

Der Springspaß kann beginnen:

Die Spieler übernehmen die Kontrolle von dem kleinen blauen Quadle und springen auf die verschiedenen Blöcke. Das Prinzip des Videospieles ist sehr simpel, aber doch herausfordernd. Hier scheint das Versprechen des Entwicklers eingehalten zu werden – die grauen Zellen werden definitiv gefordert. Aber beginnen wir erst einmal von vorn.

Somit kann der Spielspaß beginnen:

Der kleine Quadle und die Blöcke:

Dieses Videospiel bietet den Spielern vier (4) verschiedene Welten. In 128 Level sind jede Menge knifflige Knobelmomente versteckt. Und gerade wenn die Spieler denken, sie haben den Bogen nun endlich, nach einigen Versuchen, heraus bekommen, wirft das Spiel direkt eine neue Herausforderung entgegen. Das Ziel in den verschiedenen Level ist einfach, die Spieler müssen alle vorgegebenen Blöcke zum fallen bringen, ohne sich selbst in eine Sackkasse zu bewegen, was bedeutet, dass die Spieler immer stets darauf achten müssen, dass sie immer einen weiteren Block erreichen. Achten die Spieler nicht darauf oder ihre Strategie geht nicht auf, ist die Runde vorbei. Dabei gibt es zu Beginn drei verschiedene Farben an Blöcken: – Orange – Grün- Blau. Diese Farben geben den Spielern einen Hinweis, wie oft diese bis zum Fall noch berührt werden sollen. Blaue Blöcke müssen bis zum Fall dreimal berührt werden, grüne zweimal und orangefarbene 1 mal. Im späteren Spielverlauf kommen weitere Farben hinzu. Wurde ein Level erfolgreich beendet, so wird das nächste Level freigeschaltet und der Spring- und Knobelspaß geht in die nächste Runde.

Der kleine Quadle und die Blöcke

Herausforderung mit Ehrgeiz oder Frust?:

Die Herausforderungskurve bei diesem Videospiel geht sehr steil nach oben: -Die ersten Level des Videospieles sind recht einfach, doch schon bereits ab Level 3 wird eine höhere Herausforderung spürbar. Die Level werden im laufe des Spieles immer komplexer – es werden mehr Blöcke, platziert, wodurch das Level stets größer wird. Mehr Blöcke heißt mehr verschiedene Farben auf dem Bildschirm und um so mehr müssen sich die Spieler, vor Beginn des Levels, eine Route überlegen, um alle Blöcke zum fallen zu bringen.

Im späteren Spielverlauf werden die Level stets größer und komplexer.

Mehr Blöcke und größere Level reichen jedoch nicht aus, im späteren Spielverlauf kommen noch weitere Herausforderungen dazu, wie Schaltflächen, herunterfallende Blöcke und vieles mehr. Die stets wachsende Herausforderung führt dazu, dass die Level teilweise sehr oft wiederhohlt werden müssen, was bei den einem oder anderen Spieler den eigenen Ehrgeiz, um das Level zu schaffen, weckt oder aber den Frustpegel steigen lässt. Ein Level zu überspringen, um mit dem nächsten fortzufahren ist nicht möglich – jedoch ist es möglich bereits gemeisterte Level noch einmal zu erleben beziehungsweise zu meistern, vielleicht sogar mit einer anderen Strategie.

Eine verwirrende Steuerung mit Quadle:

So simpel das Prinzip und so hoch die Herausforderung sein mag, doch eine verwirrende Steuerung mit dem kleinen Quadle fördert nicht das Spiel- beziehungsweise Knobelerlebnis der Spieler. Um den kleinen blauen Quadle zu steuern, benötigen die Spieler nichts weiter als den linken Analogstick oder das Steuerkreuz, doch einige Male ist es im Test passiert, dass Quadle eine andere Richtung eingeschlagen hat. Ein Beispiel dafür:

Die Steuerung ist teilweise sehr verwirrend und kann zu frustrierenden Fehlern führen, welche insbesondere im späteren Spielverlauf sehr ärgerlich sind.

Blöcke befinden sich links, rechts, oben und unter dem Spieler. Der Spieler drückt nach oben, aber der kleine Quadle bewegt sich nach rechts. Mit dieser etwas verwirrenden Steuerung ist es nicht selten, dass dadurch ein Level scheitert. Dies ist insbesondere bei den späteren Level sehr ärgerlich und führt ebenso zur großen Frust. Eine bessere Steuerung oder eine bessere Lösung wäre wünschenswert gewesen, um solche Momente zu vermeiden.

Fazit von André Müller:

Das Videospiel „Quadle“ verfolgt ein simples Spielprinzip, mit einer stark ansteigenden Herausforderungskurve, welche die grauen Zellen der Spieler fordert. Die Level sind gut aufgebaut, jedoch wird vielleicht dem einen oder anderen Spieler der Spielspaß sehr schnell verdorben, da im späteren Spielverlauf die Level zu oft wiederholt werden müssen, da diese sehr komplex werden. Aber für Fans des Denksportes hat dieses Spiel durchaus Suchtpotenzial, vielleicht gerade durch diese komplexen Level. Leider ist die Steuerung teilweise verwirrend, wobei eine bessere Lösung wünschenswert gewesen wäre. Insgesamt gesehen eignet sich dieses Videospiel für den kleinen Spielespaß für zwischendurch und Spieler die herausfordernde Arcade-Games mögen, werden auf ihre Kosten kommen.

Zitat: „Quadle verfolgt ein simples Spielprinzip mit einer sehr stark ansteigende Herausforderungskurve. Für den einen oder anderen Spieler liefert dieses Spiel Frustpotenzial, auf Grund der Levelwiederholung, um weiter voran zu kommen und der verwirrenden Steuerung. Für geübte Arcade-Spieler kann dieses Spiel aber auch den Suchtfaktor nach oben treiben.

Wertung:

68 %