Tiny Derby: Jetzt bei uns im Test (Nintendo Switch)
Getestet von André Müller

Das Videospiel „Tiny Derby“, aus dem Hause Triple Boris, wird dem Genre Action, Strategy, Puzzle, Racing zugeordnet und wird über den Nintendo eShop digital vertrieben. Die Downloadgröße des Videospieles beträgt 167 MB und es ist ein Einzelspieler-Spiel. André Müller hat sich „Tiny Derby“ genauer angeschaut und berichtet nachfolgend darüber, ob sich die Anschaffung des Videospieles, für die Hybrid-Konsole Nintendo Switch, lohnt oder ob die kleine gelbe Kreatur allein zurecht kommen muss.

Helf der Gelben Kreatur zu gewinnen:

In diesem Videospiel treten kleine Kreaturen, in kurzen und hektischen Rennen, gegeneinander an und der Spieler besitzt die Aufgabe, Gefahren und Verbesserungen auf die jeweilige Rennstrecke zu bringen, um dadurch die Bösen zu behindern und den Guten (die kleine süße gelbe Kreatur) zu helfen das Rennen zu gewinnen. Der Spieler darf sich auf 120 Level in 4 verschiedenen Umgebungen (Station, Stadt bei Nacht, Wald & Wüste), 7 spezielle Bösewichte, von denen jeder eine einzigartige Spielmechanik aufweist, 5 Arten von Gefahren, die auf der Strecken platziert werden können, freuen. Wird die gelbe Kreatur sich gegen die bösen Kreaturen behaupten können? Dies liegt in der Hand des Spielers, denn ist nur eine Frage der Strategie.

Eine gute Strategie verhilft zum Sieg: die Gefahren

Spieler – lass die guten Kreaturen gewinnen. Der Spieler besitzt die Aufgabe die guten Kreaturen zu unterstützen und die bösen Kreaturen zu behindern. Am unteren Bildschirm der Switch oder des Fernsehers, sind Symbole mit Pfeilen vermerkt. Ein Symbol symbolisiert einen Sprint und ein Symbol symbolisiert einen Verlangsamer. Der Spieler hat nun die Möglichkeit diese auf die Strecken zu platzieren, um den Verlauf des Rennens zu beeinflussen. Bei der Platzierung sollte jedoch bedacht werden, dass je Level die Gefahren begrenzt sind. Eine gute Strategie sollte ausgedacht werden, um das Rennen siegreich, für die guten Kreaturen ausgehen zu lassen. Im späteren Verlauf des Videospieles wurden bereits Gefahren auf der Strecke platziert, die ebenfalls auch die guten Kreaturen zum verlangsamen bringen können, hier müssen die vorhandenen Möglichkeiten gut überlegt und eingesetzt werden.

Der Spieler kann verschiedene Gefahren auf die Strecken platzieren, um das Rennen für die guten zu entscheiden

Im Verlauf des Spieles kommen weitere Möglichkeiten und Symbole in der unteren Leiste hinzu. So können, durch das K.O Symbol, vorübergehend die gegnerischen Läufer aus geschaltet werden. Des Weiteren gibt es das Symbol „Tauschen“, damit kann der Spieler eine Gefahr setzen, die es in sich hat. Mit dieser Gefahr tauscht der jeweilige Läufer seinen Platz mit dem Letztplatzierten des jeweiligen Rennens. Zusätzlich werden noch weitere böse Kreaturen, wie „Der Champion“, freigeschalten. Sollte es dem Spieler gelingen, den freigeschaltenen „Champion“ als letztes durch das Ziel laufen zu lassen, erhält der Spieler einen Bonusstern dazu. Mit jedem abgeschlossenen Level wird die Herausforderung erhöht, jedoch bleibt zu sagen, dass dieses Videospiel immer fair zum Spieler ist, auch wenn es ab und zu, für die guten Kreaturen, knapp wird . Einige Level wird der Spieler mehrfach erledigen müssen, sofern er alle Sterne des Levels erhalten möchte, denn einige sind sehr knifflig und können auch einen minimalen Frust aus dem Spieler heraushohlen.

Weit oben am Himmel:

Das Videospiel bietet auf seine ganz eigenen Art und Weise einen immer höheren Herausforderungsgrad an den Spieler. Hat der Spieler eine gute Strategie für die Läufer gefunden, so werden im Verlauf des Spieles auch Flieger eingebunden, welche zeitgleich mit den Läufern ein Rennen veranstalten.

Spieler – Lass die guten Kreaturen am Boden, wie auch in der Luft gewinnen!

Nun Gilt es für den Spieler nicht nur für den Sieg unten am Boden zu sorgen, sondern muss auch die gelbe Kreatur oben in der Luft auf die vordersten Plätze befördert werden. Dabei ist zu beachten, dass oben in der Luft, wie auch unten am Boden, die selben Anzahl der Gefahren gelten, was bedeutet, setzt man unten am Boden für seinen Läufer eine Gefahr ein, hat man oben in der Luft eine Gefahr weniger. Somit bietet das Videospiel einen immer stets wachsenden Herausforderungsgrad, um ein Level perfekt abzuschließen. Diese Steigerung fühlt sich jedoch richtig und gut an.

Leicht von der Hand: Steuerung

So simpel wie das Spielprinzip ist, ist auch die Steuerung. Diese kann jeder Spieler, in jeder Altersklasse, rasch erlernen, so dass jeder Spieler schnell in das volle Spielvergnügen eintauchen kann. Am unteren Bildschrim (Symbole der Gefahren) wird angezeigt, welche Taste betätigt werden muss, um diese Gefahr zu platzieren. Um diese Stelle auszuwählen, fährt der Spieler mit Hilfe des linken Sticks mit einer Hand nach links, rechts oder im späteren Spielverlauf nach oben. Mehr muss bei der Steuerung des Videospieles schon nicht erlernt werden. Eine einfache Steuerung zu einem einfachen Spielprinzip kann überzeugen.

Zu wenig für das Auge – Abwechslung :

Das Videospiel kann mit den Ideen der Gefahren, das Freischalten neuer Kreaturen, mit der stets steigenden, aber sehr fairen Herausforderung und mit der simplen Steuerung überzeugen. Jedoch besitzt dieses Videospiel seine Schwächen im Bereich der Abwechslung – es wird viel zu wenig für das Auge geboten. Der Spieler darf 120 Level mit 4 verschiedenen Umgebungen genießen, jedoch, spielt der Spieler ein Level aus einer Umgebung, so kennt er diese auch im späteren Verlauf. Es werden keine abwechslungsreichen Levels geboten, es ändert sich stets nur die Herausforderung. Mehr Abwechslung für das Auge wäre an dieser Stelle mehr als wünschenswert gewesen.

Fazit von André Müller:

Tiny Derby ist ein gelungenes Videospiel, ausgelegt für Gelegenheitsspieler, die eine Runde zwischendurch spielen möchten oder auf einer etwas längeren Reise Beschäftigung suchen. Dieses Videospiel kann mit seinen Ideen, wie die Gefahren und das Freischalten neuer Kreaturen, überzeugen. Die Steuerung geht leicht von der Hand und die Steigerung der Herausforderung fühlt sich gut an und ist immer fair gegenüber dem Spieler. Hier wird minimal Platz für den Frust des Spielers geboten. Die größten Schwächen besitzt dieses Videospiel in seiner Vielfallt des Leveldesigns, denn es fühlt sich so an, als würde das Level einer jeweiligen Umgebung nur im Loop laufen, denn der Hintergrund verändert sich nicht und bleibt immer gleich. Schade, denn das ist bei 120 Level und 4 Verschiedenen Umgebungen deutlich zu wenig für das Auge, mehr Abwechslung Innerhalb der Level wäre wünschenswert gewesen. Insgesamt gesehen, ist Tiny Derby ein solides, umgesetztes Videospiel für die Hybrid-Konsole Nintendo Switch, wo auch jüngere Spieler ihren Spaß dran haben werden.

Zitat:“Tiny Derby ist troz der Schwächen im Bereich Abwechslung, ein solides Videospiel, für die Hybrid-Konsole Nintendo Switch, was sich besonders gut eignet für kleine Runden zwischendurch oder für Beschäftigung auf längeren Reisen mit Auto, Zug, oder Flugzeug.“

Wertung:

78 %